Nachhaltiger Bootsbau

Alternative Antriebe für Sportboote, neue Harze und FaserverbundwerkstoffeNachhaltiger Bootsbau

28.11.18Wir beraten gerne gerade dort, wo Betriebe neue Wege gehen. Klar, daß uns gerade diese Fachveranstaltung des "Maritimen Clusters Norddeutschland", Fachgruppe Yacht & Bootsbau in Kiel interessiert hat.

 

Kompositwerkstoffe/ Neue Harze/ Arbeitssicherheit

Piet Heydorn berichtet für die Firma Gurit über die neuen Entwicklungen bei den Harzsystemen und insbesondere den Härtern im Bereich der Kompositverarbeitung. Das Thema Arbeitsicherheit und Gesundheitsschutz erfährt deutliche Verbesserungen und die Produkte bieten Verbesserung auch bei der Vorsorge durch UV-Kennzeichnung, die eine leichte Erkennbarkeit von Harzverunreinigungen auf der Haut und Arbeitskleidung ermöglicht. Gleichzeitig schrumpft das Produktportfolio auf eine jetzt sehr überschaubare Anzahl von Härtern. Gute Perspektive für Bootsbau und Refit. Produktentwicklungen mittels recycleten PET und dessen Einsatzmöglichkeiten runden die ökologische Ausrichtung des engagierten Vortrags ab.

Faserverbundwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Friedrich Deimann von green boats aus Bremen berichtet über seine Motivation und Erkenntnisse beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe wie Flachs, Leinen und Hanf im Bootsbau und den anstehenden nächsten Projekten, nachdem das Projekt "green Bente 24" zusammen mit dem Designbüro Judel & Vrolijk einen erfolgreichen Start hatte.

Gemeinsam mit der Hochschule Bremen sind bald klarere Erkenntnisse zu den physikalischen Vor- und Nachteilen und Einsatzmöglichkeiten nachwachsender Faserverbundwerkstoffe zu erwarten. Ein besonders spannendes Thema in diesem Bereich ist das Erreichen der Zertifizierungsstandards nach den zu beachtenden CE-Normen und den physikalischen und rechnerischen Grundlagen der Zertifizierungsprüfung. Augenscheinlich bewegt sich alles in einem auch erreichbaren und marktfähigen Bereich.

E-Mobilität auf dem Wasser und  in Yachten und Booten

Ture Rathje und Klaus Lehmann berichten aus kaufmännischer und technischer Sicht über den erreichten Entwicklungsstand und die zu erwartende Entwicklung im Bereich E-Antriebe für Boote. Bislang eher für den Binnebereich interessante Konzepte dürften in naher Zukunft auch für den Offshoreeinsatz brauchbar werden. Es hängt, wie im Bereich der übrigen e-mobilität von den Batterietechnologien und der deutlichen Steigerung von Reichweite und Kapazität ab.

Kompetenzen finden und erweitern

Wir konnten interessante Gespräche mit Mandanten und -vor allem- modern geführten und an Weiterentwicklung interessierten Werften führen. Das Maritime Cluster Norddeutschland ist auch im Bereich Yacht & Bootsbau eine schöne Initiative, die hilft, Ressourcen zu bündeln und die richtigen Partner zur Kompetenzerweiterung zusammen zu bringen.

Ansprechpartner bei YACHT & RECHT

Sie haben Fragen zum Thema Yachtbau/ Bootsbau und rechtlichen Schutz neuer Entwicklungen, zur Gestaltung von Kooperationen sowie Lizenz- und Vertriebsmodellen  für neue Technologien? Ansprechpartner hierfür ist bei BRINK & PARTNER Rechtsanwalt und Fachanwalt für Gewerblichen Rechschutz mit Branchenschwerpunkt Yacht & Recht Jochen-P. Kunze